Herzlich willkommen!

Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (2. Korinther 5, 19)

Wir brauchen Essen und Trinken, um zu überleben. Unsere Körper brauchen Essen und Trinken. Wir sind aber nicht nur Körper; wir sind auch Seele und unsere Seelen sind keine Einzel- sondern Gemeinschaftswesen. Darum wir auch Versöhnung.
Denn überall, wo Menschen zusammenleben, gibt es Meinungsverschiedenheiten, Streit und Schuld. Lange geht der Alltag so vor sich hin und die alltäglichen Bedürfnisse sind geregelt: Essen und Trinken und ein Dach über dem Kopf.
Dann gibt es einen Streit und wenn er nicht nur oberflächlich ist, dann stehen plötzlich auch die ganz alltäglichen Dinge in Frage. Dann brauchen wir Versöhnung, um wieder zueinander zu finden, um die alltäglichen Aufgaben wieder miteinander angehen zu können.
Christen sind Menschen, die wissen, dass sie weder perfekt noch heilig sind: aus sich heraus. Sie wissen um Dinge in ihren Herzen und in ihren Taten, die ihre Beziehung zu Gott stören und das zwischenmenschliche Miteinander belasten. Und sie wissen, dass diese Dinge nicht das letzte Wort haben. Durch Jesus Christus, durch seinen Tod und seine Auferstehung wissen sie, dass Gott uns so sieht, wie wir sind, aber gerade diesen Menschen die Tür zum Neuanfang öffnet. So ist Versöhnung.
Diese Versöhnung kann von Gott aus in unser Herz und in unsere Taten einziehen und sich von dort aus ausbreiten wie eine ansteckende Gesundheit.

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

So fährt Paulus nach den Worten des Monatsspruchs fort und diesen Dienst brauchen wir dringender denn je. In Zeiten von hatespeech und shitstorm, von Corona-Demos und cancel-culture ist der Ruf aktuell wie nie:

Lasst euch versöhnen mit Gott!

Ein musikalischer Gruß zum Sonntag Kantate

Am 10. Mai 2020 wird der Sonntag "Kantate" gefeiert: Singt! Der Glaube und die Hoffnung, die von Ostern herkommen, sollen im Menschen und um ihm herum, sollen in der Gemeinschaft von Menschen zu spüren und zu hören sein.

In diesem Jahr steht Kantate gegen Corona. Gottesdienste finden erst wieder vereinzelt statt und wo sie gefeiert werden (wie z.B. in Eisbergen), da mit Abstand, Teilnehmerliste und -beschränkung und – trotz Kantate! –ohne Gemeindegesang. Durch die innere Bewegtheit werden besonders viele von den ansteckenden Substanzen in die Atemluft befördert … Der Inhalt des Gottesdienstes soll ansteckend sein, aber so lieber nicht. Darum haben drei begabte junge Menschen (Merle und Jonathan Dräger, Tamara Thiel; aufgenommen von Torsten Willimczik) ihren Gruß zu Kantate zur Verfügung gestellt, damit wir wenigstens was auf die Ohren bekommen!
In der nächsten Woche wird dann das Presbyterium ein "Schutzkonzept" beraten und wenn das in der Superintendentur und im Ordnungsamt vorliegt, dann kann auch in Veltheim mit körperlicher Anwesenheit (aber ohne Gesang) Gottesdienst gefeiert werden, vielleicht schon am 17. Mai.
Bis dahin können wir (wie wir es immer tun können!) für uns singen, in der Stille in der Bibel lesen und füreinander beten.

Beten, am Bildschirm einen Gottesdienst mitfeiern - und praktisch helfen: Ich habe schon Angebote zur Hilfe erhalten. Wer also Hilfe braucht, weil er oder sie lieber zu Hause bleiben möchte, darf sich gerne im Pfarramt melden. Da kann etwas organisiert werden! Außerdem koordiniert die Stadt Porta Westfalica in Person der Ehrenamtskoordinatorin Melanie Linke Angebote und Wünsche zur Hilfe.

Kommen Sie gut durch diese Zeit: Gott befohlen!

Ihr Pfr. Armin Backer

PS: Auch das Gemeindebüro ist zur Zeit wegen Corona für den persönlichen Besuch geschlossen. Anrufe zu den Öffnungszeiten am Dienstag bzw. auf dem Anrufbeantworter, Briefe analog im Briefkasten oder digital an die Mail-Adresse erreichen uns aber weiterhin und werden beantwortet.

 

Gedanken zur Jahreslosung

In der Jahreslosung kommt in nur fünf Worten ein Begriff und sein Gegenteil vor: Glaube und Unglaube! Wie verhält sich dieses Gegensatzpaar zueinander?
Das Bild macht einen Vorschlag dazu: Ich glaube, dass ich keine Probleme mehr mit dem Unkraut habe, seit ich die Einfahrt gepflastert habe, und staune jetzt ungläubig, dass da doch etwas durchkommt!
Oder gerade umgekehrt: Ich glaube nicht mehr daran, dass sich in dieser zubetonierten Welt noch etwas bewegt, doch plötzlich tut sich da ein Spalt auf …
Die fünf Worte finden sich in der Bibel im Mund eines Vaters, dessen Sohn an einer chronischen Krankheit leidet. Er hat eigentlich schon alle Hoffnung aufgegeben, dass sich an seinem Zustand noch etwas zum Besseren ändert, aber da kommt dieser Jesus, von dem so viel geredet wird. Sollte sich die Tür zu einem anderen Morgen doch einen Spalt weit öffnen?

Eine Krankheit beschäftigt uns auch in diesem Jahr massiv. Gleichzeitig haben viele Menschen (wenn sie nicht gerade im Gesundheitsbereich oder im Einzelhandel arbeiten) viel Zeit, über sich und ihr Leben nachzudenken und sich mit den Menschen zu beschäftigen, mit denen sie unter einem Dach leben.

Sie können zurückblicken auf die Vergangenheit und Vermutungen anstellen über das, was kommen mag. Die Gedanken und Gefühle dazu haben vielleicht eine Spannbreite wie die Worte der Jahreslosung: Dankbarkeit oder Enttäuschung, Hoffnung oder Verzweiflung.
Wo auch immer Sie gerade stehen: Sie dürfen alles, was Sie bewegt, Gott vor die Füße werfen, wie es der Vater in der biblischen Geschichte bei Jesus tat.
Gott nimmt das auf und nimmt es in seine Liebe hinein. So dürfen Sie zuversichtlich in jeden Tag gehen, den Gott Ihnen schenkt!

Jahreslosung 2020 - Markus 9, 24:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben!


Veranstaltungskalender

Samstag, 31.10.2020 18.00 Uhr
Reformationsgottesdienst

Porta Westfalica: Ev. Kirche Hausberge Pfarrer Armin Backer

Sonntag, 1.11.2020 10.00 Uhr
Gottesdienst

Porta Westfalica: Ev. Kirche Lohfeld Pfarrerin Katharina Kenter-Töns

Mittwoch, 4.11.2020 14.30 Uhr
Frauenhilfe

Porta Westfalica: Gemeindehaus Veltheim

Sonntag, 8.11.2020 10.00 Uhr
Gottesdienst

Porta Westfalica: St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim Pfarrer Armin Backer

Sonntag, 15.11.2020 11.00 Uhr
Gottesdienst am Volkstrauertag

Porta Westfalica: Friedhof Veltheim Pfarrer Armin Backer

mehr zu den Ferienfreizeiten 2020 erfahren Sie hier

Der neue Freizeitprospekt des Ev. Jugendreferats liegt außerdem im Gemeindehaus und in der Kirche aus.

Meldungen aus der Landeskirche

29.10.2020

Evangelische Kirchen: Gemeinsame Erklärung zur aktuellen Lage

26.10.2020

COVID-19: Aktuelle Empfehlungen zu Gottesdiensten

25.10.2020

Ökumenische Friedensvesper im Dom erinnert an Westfälischen Frieden

23.10.2020

Neue Fachstelle „Persischsprachige Seelsorge“ in Evangelischer Kirche von Westfalen /Sitz in Paderborn Pastor Mehrdad Sepehri Fard ist auch weiterhin Ansprechpartner für persischsprachige Christen