Herzlich willkommen in der Ev. Kirchengemeinde Veltheim!

(digitale Abteilung)

Gottesdienst, nicht in der Kirche, aber aus der Kirche!

Die Gottesdienste in Präsenz waren bis zum 10. Januar ausgesetzt und diese Entscheidung wurde bis zum 31. Januar verlängert. Stattdessen gibt es reihum aus den Kirchen der Region kurze Gottesdienste, die aufgezeichnet und digital zur Verfügung gestellt werden. Am 17. Januar gibt es einen Gottesdienst aus der St.-Peter-und-Pauls-Kirche und sobald er fertig ist, kann man ihn HIER ansehen.

Abschied von Pfarrer Armin Backer

Die Kirchengemeinden Veltheim und Hausberge-Lohfeld haben sich mit den anderen Gemeinden der Region von Pfarrer Armin Backer verabschiedet, der nach knapp 13 Jahren Dienst in Porta Westfalica über die Weser und über den Berg wechselt und den voraussichtlichen Rest seiner Arbeitszeit in der St.-Marien-Gemeinde in Minden verbringt.

Coronabedingt gab es eine Andacht in der Kirche für Familie Backer mit Pfarrer Schierbaum, der als Scriba die Entpflichtung von den Aufgaben in den beiden Gemeinden aussprach. Draußen wurden sie von wenigen Menschen empfangen, die sich stellvertretend für die Gemeinden und die Region für den Dienst bedankten und den Dank mit Geschenken des Rückblicks und der Unterstützung für den neuen Abschnitt ergänzten. Umringt wurden alle von über 100 Gläsern, in denen Kerzen brannten und die für Menschen standen, die aus Platzgründen nicht dabeisein konnten, aber mit der Kerze und einem Gruß beteiligt waren.

Gott ist uns nah!

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!

Diese Botschaft des Propheten Jesaja ist auch im Jahr 2020 zu hören und zu lesen gewesen: auch ohne Christvesper in der St.-Peter-und-Pauls-Kirche, aber mit Online-Gottesdiensten, mit selbst gebastelten Gottesdiensten zu Hause, mit der Krippe im Fenster oder im Wohnzimmer.

Das Kind in der Krippe sagt uns: Gott ist ganz nah bei uns! Das Kind ist angekommen, wie es die Konfirmand:innen im digitalen Unterricht in Bilder gebracht haben.

Zu Weihnachten: In der Familie, im Fernsehen und im Computer, im schriftlichen Gruß …

Am 15.12. haben die kirchenleitenden Gremien der Ev. Kirche von Westfalen beschlossen, den Kirchengemeinden dringend zu empfehlen, in der Zeit des sog. Lockdowns bis zum 10. Januar 2021 auf Präsenzgottesdienste zu verzichten (siehe folgender Text).

Das Presbyterium in Veltheim schließt sich mit den Nachbargemeinden dieser Empfehlung an. Achten Sie auf die Homepage und auf die Schaukästen, nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten zur Gemeinde, wenn Sie den Wunsch nach Gesprächen haben.

Die digitalen Angebote aus Hausberge und Lohfeld finden Sie ab 12 Uhr am Heiligabend hier.

Die weihnachtliche Wanderung unseres Superintendenten durch die Regionen des Kirchenkreises finden Sie im Anschluss, samt einer filmischen Umsetzung der Weihnachtsgeschichte, die dabei eine Rolle spielt.

Empfehlungen der Evangelischen Kirche von Westfalen
zu den Gottesdiensten am Weihnachtsfest 2020


Zu keiner anderen Zeit im Jahr nehmen Menschen das Angebot, Gottesdienst zu feiern, so gern und in so großer Zahl wahr wie zum Weihnachtsfest.
Vor diesem Hintergrund hat in der Ev. Kirche von Westfalen in den letzten Tagen ein intensiver und kontroverser Beratungsprozess zu den Gottesdiensten an den bevorstehenden Feiertagen stattgefunden.
Schweren Herzens haben wir uns zu den folgenden Überlegungen und Empfehlungen durchgerungen:


1. Die am 13.12.2020 von Bundesregierung und Landesregierungen getroffenen Entscheidungen, das öffentliche und auch das private Leben in Deutschland sehr weitgehend einzuschränken, sind vor dem Hintergrund einer dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie erfolgt. Die sehr hohen Infektionszahlen zeigen, dass die Pandemie derzeit außer Kontrolle ist.

2. Im medizinischen Bereich, insbesondere in den Intensivstationen, führt die weiterhin steigende Zahl von Patienten vielerorts zu massiven Problemen und an die Grenzen des Leistbaren.

3. Angesichts dessen ist der Kern aller Maßnahmen, Kontakte und Begegnungen von Menschen massiv zu reduzieren und, wo immer möglich, darauf zu verzichten.

4. Den Kirchen ist aufgrund der Religionsfreiheit in Deutschland das Feiern von Gottesdiensten dennoch nicht untersagt worden.

5. Die Ev. Kirche von Westfalen hält es angesichts der gegenwärtigen und deutlich veränderten Lage - trotz der bisher bewährten Schutzkonzepte - für ein Gebot der Vernunft, auf Versammlungen von Menschen möglichst zu verzichten, um Menschen nicht zu gefährden. Darin erkennen wir - im Respekt vor den Entscheidungen anderer Landeskirchen und Bistümer - zu diesem Weihnachtsfest unseren Auftrag, der Liebe Gottes zu den Menschen zu entsprechen.

6. Deshalb empfehlen wir den Kirchengemeinden in der EKvW dringend, ab sofort und über die Weihnachtsfeiertage - voraussichtlich - bis zum 10.01.2021 auf alle Präsenzgottesdienste und andere kirchliche Versammlungen (in Gebäuden und unter freiem Himmel) zu verzichten.

7. Wir danken den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, die in den letzten Wochen mit sehr hohem Einsatz Gottesdienste in neuen Formaten und mit sehr aufwändigen Konzepten vorbereitet haben. Ihnen gilt unser Respekt. Gerade mit Blick auf ihr Engagement ist uns die Entscheidung zusätzlich schwer geworden.

8. Viele Gemeinden bieten Gottesdienste im Internet an (eine Übersicht gibt's vor den Feiertagen unter www.evangelisch-in-westfalen.de) Darüber hinaus können Gottesdienste im Fernsehen und in den Programmen des Rundfunks mitgefeiert werden.

9. Vielerorts werden Kirchen als Orte der Stille und des Gebets geöffnet sein.

10. Pfarrerinnen und Pfarrer und viele Ehrenamtliche sind erreichbar für Menschen, die einsam sind.

11. Gottesdienstliche Bestattungen finden weiterhin gemäß den Bestimmungend der geltenden CoronaSchVO statt.

Weil Gott in die Welt und zu den Menschen kommt, wird es Weihnachten - auch in diesem Jahr!

Annette Kurschus, Präses

Offene Kirche im Advent

 Viele evangelische Kirchen sind nur für Gottesdienste geöffnet. Für Menschen, die gerade in diesen Zeiten die Kirche als einen Raum der Stille nutzen wollen, um nachzudenken, ein Gebet zu sprechen, … , ist die St.-Peter-und-Pauls-Kirche an den Adventswochenenden von Freitag bis Sonntag jeweils von 17-18 Uhr geöffnet.

In dieser Zeit ist es schon so dunkel, dass durch das große Fenster das Licht leuchtet. Und auch die Laternen vor der Eingangstür wollen einladen: Die Tür ist offen. Komm rein und komm zur Ruhe.

Eine Ansprechperson der Kirchengemeinde ist vor Ort. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften wird geachtet.

Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (2. Korinther 5, 19)

Wir brauchen Essen und Trinken, um zu überleben. Unsere Körper brauchen Essen und Trinken. Wir sind aber nicht nur Körper; wir sind auch Seele und unsere Seelen sind keine Einzel- sondern Gemeinschaftswesen. Darum wir auch Versöhnung.
Denn überall, wo Menschen zusammenleben, gibt es Meinungsverschiedenheiten, Streit und Schuld. Lange geht der Alltag so vor sich hin und die alltäglichen Bedürfnisse sind geregelt: Essen und Trinken und ein Dach über dem Kopf.
Dann gibt es einen Streit und wenn er nicht nur oberflächlich ist, dann stehen plötzlich auch die ganz alltäglichen Dinge in Frage. Dann brauchen wir Versöhnung, um wieder zueinander zu finden, um die alltäglichen Aufgaben wieder miteinander angehen zu können.
Christen sind Menschen, die wissen, dass sie weder perfekt noch heilig sind: aus sich heraus. Sie wissen um Dinge in ihren Herzen und in ihren Taten, die ihre Beziehung zu Gott stören und das zwischenmenschliche Miteinander belasten. Und sie wissen, dass diese Dinge nicht das letzte Wort haben. Durch Jesus Christus, durch seinen Tod und seine Auferstehung wissen sie, dass Gott uns so sieht, wie wir sind, aber gerade diesen Menschen die Tür zum Neuanfang öffnet. So ist Versöhnung.
Diese Versöhnung kann von Gott aus in unser Herz und in unsere Taten einziehen und sich von dort aus ausbreiten wie eine ansteckende Gesundheit.

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

So fährt Paulus nach den Worten des Monatsspruchs fort und diesen Dienst brauchen wir dringender denn je. In Zeiten von hatespeech und shitstorm, von Corona-Demos und cancel-culture ist der Ruf aktuell wie nie:

Lasst euch versöhnen mit Gott!

Gedanken zur Jahreslosung

In der Jahreslosung kommt in nur fünf Worten ein Begriff und sein Gegenteil vor: Glaube und Unglaube! Wie verhält sich dieses Gegensatzpaar zueinander?
Das Bild macht einen Vorschlag dazu: Ich glaube, dass ich keine Probleme mehr mit dem Unkraut habe, seit ich die Einfahrt gepflastert habe, und staune jetzt ungläubig, dass da doch etwas durchkommt!
Oder gerade umgekehrt: Ich glaube nicht mehr daran, dass sich in dieser zubetonierten Welt noch etwas bewegt, doch plötzlich tut sich da ein Spalt auf …
Die fünf Worte finden sich in der Bibel im Mund eines Vaters, dessen Sohn an einer chronischen Krankheit leidet. Er hat eigentlich schon alle Hoffnung aufgegeben, dass sich an seinem Zustand noch etwas zum Besseren ändert, aber da kommt dieser Jesus, von dem so viel geredet wird. Sollte sich die Tür zu einem anderen Morgen doch einen Spalt weit öffnen?

Eine Krankheit beschäftigt uns auch in diesem Jahr massiv. Gleichzeitig haben viele Menschen (wenn sie nicht gerade im Gesundheitsbereich oder im Einzelhandel arbeiten) viel Zeit, über sich und ihr Leben nachzudenken und sich mit den Menschen zu beschäftigen, mit denen sie unter einem Dach leben.

Sie können zurückblicken auf die Vergangenheit und Vermutungen anstellen über das, was kommen mag. Die Gedanken und Gefühle dazu haben vielleicht eine Spannbreite wie die Worte der Jahreslosung: Dankbarkeit oder Enttäuschung, Hoffnung oder Verzweiflung.
Wo auch immer Sie gerade stehen: Sie dürfen alles, was Sie bewegt, Gott vor die Füße werfen, wie es der Vater in der biblischen Geschichte bei Jesus tat.
Gott nimmt das auf und nimmt es in seine Liebe hinein. So dürfen Sie zuversichtlich in jeden Tag gehen, den Gott Ihnen schenkt!

Jahreslosung 2021 - Lukas 6, 36:

Jesus Christus spricht:

Seid BARMHERZIG,

wie auch euer VATER barmherzig ist!

Veranstaltungskalender

Sonntag, 24.01.2021 10.00 Uhr
Gottesdienst - digital: aus der Kirche in Holzhausen

Porta Westfalica: Ev. Kirche Holzhausen Pfarrer Joachim Schierbaum

Sonntag, 31.01.2021 10.00 Uhr
Gottesdienst - digital: aus der Kirche in Eisbergen

Porta Westfalica: Ev. Kirche Eisbergen Pfarrer Rainer Schulz

Sonntag, 14.02.2021 10.00 Uhr
Gottesdienst

Porta Westfalica: St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim Pfarrer Rainer Schulz

Sonntag, 28.02.2021 10.00 Uhr
Gottesdienst

Porta Westfalica: St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim Pfarrer Rainer Schulz

Sonntag, 14.03.2021 10.00 Uhr
Gottesdienst

Porta Westfalica: St.-Peter-und-Pauls-Kirche Veltheim Pfarrer Rainer Schulz

mehr zu den Ferienfreizeiten 2020 erfahren Sie hier

Der neue Freizeitprospekt des Ev. Jugendreferats liegt außerdem im Gemeindehaus und in der Kirche aus.

Meldungen aus der Landeskirche

15.01.2021

Digitale Infotagung der westfälischen Landeskirche

15.01.2021

Präses Kurschus wünscht neuem rheinischen Präses „festes Herz“

10.01.2021

Digitale Einführung der neuen Kirchenleitungsmitglieder / Offizielle Feierlichkeiten werden nachgeholt

08.01.2021

Ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Steinfurt-Coesfeld-Borken verstorben